FC-Brotdorf 1951 e.V.

Historie - FC-Brotdorf 1951 e.V.

Wappen FC-Brotdorf 1951 e.V.
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Die Geschichte des FC Brotdorf 1951 e.V.

Am 20. Mai 1951 fanden sich im Nebenzimmer des Lokals “Kaiserhof” folgende Fußballfreunde zusammen und setzten ihre Unterschrift unter die Gründungsschrift des FC Brotdorf:

Walter Austgen, Metzgermeister
Johann Backes, Arbeiter
Josef Fritsch, Geschäftsführer
Josef Heinz, Verwaltungsangestellter
Karl Klein, Arbeiter
Karl Konz, Lehrer
Josef Müller, Polizeibeamter

Bis zur 1. Mitgliederversammlung führte Josef Müller die Vereinsgeschäfte. In der ersten Jahreshauptversammlung wurde Karl Reinert zum 1. Vorsitzenden gewählt. Die Hauptaufgabe des Vorstandes lag zu diesem Zeitpunkt in der Bildung einer aktiven Mannschaft, um die Teilnahme am Spielbetrieb zu ermöglichen.

Von Juli 1951 bis Mai 1952 wurde der Verein von Josef Fritsch geführt.

Anschließend übernahm der Fußballfreund Josef Müller die Leitung des Clubs. Im Jahre 1952 erwarb der FCB mit Unterstützung der Gemeinde eine ehemalige RAD-Baracke, die als Umkleidekabine und Gerätehaus am Sportplatz genutzt wurde.

Am 16. April 1954 wählte die Generalversammlung eine neue Vereinsführung. Dem neuen Vorstand unter dem Vorsitz von Peter Lauer (1. Vorsitzender) und Karl Konz (2. Vorsitzender) gelang es, für den Verein langsam die Grundlage für eine Aufwärtsentwicklung zu schaffen. Am 1. August 1954 zählte der Club bereits 65 Mitglieder.

Im Spieljahr 1954/1955 nahm neben der 1. Mannschaft bereits eine A-Jugend-Mannschaft am Spielbetrieb teil. Anfang 1955 wurde in Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und dem Saarländischen Fußballverband mit dem Bau eines Sportplatzes “Im Brühl” am Seffersbach begonnen.

Bereits am 15. August 1955 konnte der neue Sportplatz seiner Bestimmung übergeben werden. Die sportliche Leitung lag in den Händen von Günther Wagner.

Im Mai 1956 wurde Sportkamerad Josef Britz zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der erste sportliche Höhepunkt war die Erringung der Meisterschaft durch die 1. Mannschaft in der Kreisklasse II, Gruppe Merzig.

Wegen seiner besonderen Verdienste um den FC Brotdorf wurde Peter Lauer zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

In der Generalversammlung im Mai 1958 gab es einen Wechsel in der Vereinsführung. Zum 1. Vorsitzenden wurde der bisherige Jugendbetreuer Ernst Engel gewählt. Der FCB war mittlerweile auf 140 Mitglieder angewachsen. Im gleichen Jahr haben sowohl die 2. Mannschaft als auch die A-Jugend die Meisterschaft errungen. Zum Abschluss der Vorrunde errang die 1. Mannschaft die Herbstmeisterschaft in der B-Klasse.

Dem am 16. Juni 1960 zum 1. Vorsitzenden gewählten damaligen Bürgermeister Franz Abel war es vergönnt, mit der 1. Mannschaft die in der Saison 1959/1960 errungene Meisterschaft zu feiern. In Würdigung seiner Verdienste wurde dem Spielausschussvorsitzenden  Günther Wagner eine Urkunde verliehen.

Der ehemalige Vorsitzende und Gründungsmitglied Josef Fritsch wurde durch Überreichung einer Urkunde zum Ehrenmitglied ernannt.

Nach einem Jahr Zugehörigkeit zur A-Klasse musste die 1. Mannschaft wieder in die B-Klasse  absteigen.  Mitentscheidend  waren  u. a.  die  zahlreichen schwerwiegenden Verletzungen der Aktiven. Im Juni 1961 übernahm Sportfreund Josef Britz wieder die Leitung des Clubs.

Ab 1962 stand Erich Diwo an der Spitze des FCB. Wegen der vielen Beitrittserklärungen jugendlicher Spieler musste 1962/1963 eine 2. Schülermannschaft nachgemeldet werden.

In der Jahreshauptversammlung im Juni 1963 wurde der bisherige Vorsitzende Erich Diwo für ein weiteres Jahr gewählt. Für das Spieljahr 1963/1964 wurden folgende Mannschaften gemeldet: 1. und 2. Mannschaft, A-, B-, C- und D-Jugend.

Dem Vorstand unter dem Vorsitz von Erich Diwo wurde durch die Generalversammlung im Mai 1964 erneut das Vertrauen für ein Jahr ausgesprochen.

Auch 1965 brachte die Generalversammlung keinen Wechsel in der Vereinsführung. Für die Saison 1965/1966 wurden bereits 7 Mannschaften gemeldet:

Zwei aktive, A-, B-, C- und zwei D-Jugendmannschaften.

In der Hauptversammlung vom 9. Juni 1966 wurde erstmals ein Präsident gewählt. In Würdigung seiner Verdienste um den Club war dies Erich Diwo. Neuer Vorsitzender wurde Kurt Werner. Zum neuen 2. Vorsitzenden wurde Erich Engel gewählt.

Der Aufwärtstrend hielt beim FC Brotdorf weiterhin an. Für den Spielbetrieb wurden sogar drei Knabenmannschaften (D-Jugend) gemeldet.

Im Dezember 1966 veranstaltete der Verein für seine Schüler- und Knabenmannschaften eine vorweihnachtliche Feierstunde, die zum festen Bestandteil der alljährlichen Jugendarbeit wurde.

Zu Beginn des Jahres 1967 hatte eine vom Vorstand eingesetzte Kommission die bisher gültige Fassung der Vereinssatzung überarbeitet und sie auf die Bedürfnisse eines Vereins mit 200 Mitgliedern und acht Mannschaften ausgerichtet. In der folgenden Hauptversammlung am 25. Mai 1967 wurde der vorgelegte Satzungsentwurf einstimmig angenommen. Mit einem Vertrauensbeweis für den amtierenden Vorstand endete diese Mitgliederversammlung.

Nach einem Jahr Abwesenheit führte der bewährte Sportkamerad Günther Wagner wieder den Vorsitz im Spielausschuss. Das Spieljahr brachte drei Meisterschaften.

Mit einem sportlichen Programm feierte der Club im Juni 1966 sein 15-jähriges Bestehen. Durch die gezeigten Leistungen hatte der Verein viele neue Freunde gewonnen. Im gleichen Jahr fand auch der Fußball-Kreistag “Westsaar” statt.

Im August ging für die  Brotdorfer Sportler ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Die Umkleidekabine am Sportplatz konnte nach kurzer Bauzeit durch Bürgermeister Enzweiler ihrer Bestimmung übergeben werden. Mit den im Jahr 1967 erreichten Leistungen stand der FCB auf dem Höhepunkt seiner noch jungen Geschichte. Im Spieljahr 1967/1968 nahmen 8 Mannschaften am Spielbetrieb teil. Es wurde erstmals unter Leitung von Norbert Besse eine dritte aktive Mannschaft gebildet; diese erspielte sich einen beachtlichen Platz in der Spitzengruppe der  C-Klasse Merzig-Die D1-Jugend wurde erneut ungeschlagen Staffel- und Gruppenmeister.

Zu einem interessanten Fußballspiel kam es im Juli auf dem Sportplatz von Brotdorf zwischen einer Auswahl des Amtes Merzig-Land und der Vertragsspielermannschaft des 1. FC Saarbrücken, das die Gäste aus der Landeshauptstadt nach guten Leistungen beider Mannschaften mit 4:2 für sich entscheiden konnten.

Kurt Werner wurde nach zweijährigem Vorsitz von Günther Wagner abgelöst. Als der Saarländische Fußballverband 1968 den Spielbetrieb für E-Jugendmann-schaften (Kinder bis zehn Jahre) einführte, schickte der Club bereits zwei Mannschaften in die Verbandsrunde.

Die Jahreshauptversammlung 1969 bestätigte den bisherigen Vorstand unter dem Vorsitz von Günther Wagner. Nachdem die 3. Mannschaft drei Jahre in der C-Klasse spielte, wurde sie für die Saison 1969/1970 nicht mehr gemeldet. Aus dem Kreis dieser Spieler formierte sich der Stamm der späteren AH-Mannschaft, die in der Folgezeit schöne Erfolge erringen konnte.

Das Jahr 1970 war für den FCB aus sportlicher Sicht wenig erfolgreich. Nach dem Abgang mehrerer Spieler rutschte die 1. Mannschaft in der Rückrunde an das Tabellenende. Der Abstieg in die C-Klasse konnte nicht verhindert werden. Nach 15 Jahren musste die Mannschaft wieder in der untersten Amateurklasse spielen.

Im gleichen Jahr konnte aber die C-Jugend unter Leitung von Horst Hess zum 4. Mal die Meisterschaft erringen. Diesmal schaffte sie es über die Gruppen- und Kreismeisterschaft bis ins Endspiel um die Saarlandmeisterschaft, das man in Ensdorf gegen den 1. FC Saarbrücken mit 0:3 verlor.

In der Generalversammlung 1970 wurde der Präsident in seinem Amt für weitere drei Jahre bestätigt. Walter Angel wurde neuer 1. Vorsitzender.

Die 1. Mannschaft konnte nach einem Jahr Zugehörigkeit zur C-Klasse in der Saison 1970/1971 nur den 4. Tabellenplatz belegen und somit die in sie gesteckten Erwartungen nicht erfüllen. Dahingegen waren im Jugendbereich wieder zwei Meisterschaften zu verzeichnen. Die D- und die B-Jugend wurden ungeschlagen Meister ihrer Staffel. Die B-Jugend qualifizierte sich sogar für die Kreisklasse Westsaar (BS-Jugend).

Aus Anlass des 20-jährigen Vereinsbestehens wurde in der Zeit vom 18. bis 21. Juni 1971 ein umfangreiches Sportprogramm mit Zeltbe-trieb durchgeführt. Im Juli 1971 wurde erstmals eine Damenmannschaft zum Spielbetrieb gemeldet. Zu den ersten Spielen konnten zahlreiche Zuschauer registriert werden.

Robert Laux übernahm die Nachfolge als Übungsleiter von Gerhard Schild.

In der Generalversammlung vom 4. September 1971 wurde Walter Angel als Vorsitzender für ein weiteres Jahr im Amt bestätigt. In der Zeit vom 30. März bis 6. April 1972 unternahm der Verein für die Jugendlichen eine Fahrt nach Berlin.

Zu Ehren des verstorbenen Ehrenvorsitzenden führte man zum ersten Mal an Pfingsten für A-Jugendmannschaften ein “Peter-Lauer-Gedächtnis-Turnier” durch. Auch die AH-Mannschaft veranstaltete an Pfingstmontag ihr erstes Turnier. Dieses Turnier war der sportliche Höhepunkt für die AH-Spieler.

Im April 1972 fasste der Vorstand den Beschluss, eine Flutlichtanlage auf dem Sportplatz zu errichten.

Das Highlight im Jahr 1972 war die Erringung der Saarlandmeisterschaft durch die BS-Jugend in Theley gegen Hofeld. Unsere Jungs gewannen damals mit 3:2 nach Verlängerung. Dies war der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Das Ergebnis kontinuierlicher Jugendarbeit. Der Kader der Mannschaft blieb von der D-Jugend bis zur A-Jugend zusammen. Die Betreuer Horst Hess und Günther Wagner legten mit Trainer Robert Laux nicht nur Wert auf Techniktraining und Disziplin, sondern auch auf Kameradschaft. Nur so konnten die  zahlreichen  Meisterschaften errungen werden. Unsere jetzige D11 ist auf dem Weg, in die Fußstapfen dieser jetzt “alten Knacker” zu treten, sie waren schließlich schon mit der E-Jugend Hallen-Saarlandmeister.

Was die sportlichen Erfolge dieser Mannschaft betrifft, ist das einzigartig. Seit ihrer Meldung als D-Jugend-Mannschaft in der Spielzeit 1966/1967 hat sie in ununterbrochener Reihenfolge acht Meistertitel, Gruppen-, Kreis-, Vizesaarland- und Saarlandmeisterschaft errungen. Die dritte Meisterelf in dieser Saison war die C-Jugend, die auch den Aufstieg in die C-Jugend-Kreisklasse schaffte.

Die Saison 1974/1975 brachte dann den lang erhofften Aufstieg  in die B-Klasse. Entscheidenden Anteil hatten auch hier die ehemaligen Jugendspieler.

Ein Jahr darauf nahm zum ersten Mal eine F-Jugend am Spielbetrieb teil. Im ersten Jahr in der B-Klasse Hochwald konnte die 1. Mannschaft einen beachtlichen 3. Platz erreichen.

Mit einer Festwoche feierte der FC Brotdorf vom 2. bis 11. Juli 1976 sein 25-jähriges Bestehen.

Ab 1977 übernahm dann Manfred Klein das Training beim FC Brotdorf. Obwohl der Verein in den nächsten Jahren immer das Ziel “Aufstieg” zum Greifen nahe hatte, gelang es nicht, die Meisterschaft zu erringen.

1978 fand erstmals das Turnier “Ein Dorf spielt Fußball” statt. Der damalige Sieger war der Kolpingverein. Ständig wachsende Teilnehmerzahlen zeigten, dass das Turnier bei der Bevölkerung sehr gut ankam. Die Mitgliederzahl in 1978 betrug 320.

Die Saison 1979/1980 wurde noch mit Trainer Manfred Klein begonnen, aber schon im September 1979 wurde der Verein gebeten, ihn aus dem bestehenden Vertrag zu entbinden, weil der Oberligist FC Ensdorf ihn als neuen Trainer wollte. Da mit Manfred Scheuer ein entsprechender Nachfolger gefunden wurde, stimmte man dem Wunsch der Ensdorfer zu. Über diesen Trainerwechsel berichteten sogar überregionale Zeitungen wie der “Kicker”.

Im Jahre 1981 war die Errichtung eines Ballfangzaunes notwendig geworden, da Spielunterbrechungen in Grenzen gehalten werden sollten. In Eigenleistung erstellte der Verein den Zaun, dessen Kosten sich auf ca. 22.000 DM beliefen.

Im Spieljahr 1982/1983 gelang es dem Verein erstmals, vier Meisterschaften “einzufahren”. Die 1. Mannschaft wurde Meister in der Kreisliga A Hochwald (Trainer Manfred Scheuer, Betreuer Alois Jager und Klaus Ebert, Masseur Winfried Jung-mann); die 2. Mannschaft ebenfalls in der Kreisliga A Hochwald für zweite Mannschaften (Betreuer Günther Fixemer und Hans-Werner Bies); die C-Jugend wurde Meister in der Gruppe Merzig (Betreuer Paul Ernst und Benno Helfen; Trainer Arno Heinz); die E-Jugend ebenso in der Gruppe Beckingen (Betreuer Else Jager, Agathe Fey und Inge Schweitzer). Somit war es der 1. Mannschaft nach vier Vizemeisterschaften innerhalb 5 Spieljahren erstmals gelungen, in die Bezirksliga aufzusteigen.

In der Generalversammlung im Juli 1983 konnte kein 1. Vorsitzender gewählt werden, weil niemand sich zur Wahl stellte. In der dann notwendig gewordenen 2. Generalversammlung erklärte sich Kurt Werner bereit, das Amt des 1. Vorsitzenden weiterzuführen.

In der neuen Saison wurde mit Gerd Grasmück ein Spielertrainer verpflichtet. Im ersten Jahr nach dem Aufstieg erreichte die Mannschaft einen Mittelfeldplatz in der Bezirksliga.

Im Februar 1984 fand in der Germania ein Familienabend mit großer Tombola statt. Außerdem wurden zehn Mitglieder geehrt, die 25 Jahre dem FC Brotdorf die Treue gehalten hatten.

1985 übernahm Walter Braun das Amt des 1. Vorsitzenden. Kurt Werner kandidierte nicht mehr.

Pfingstsamstag 1986 gab es in Brotdorf nur ein Thema: Das “Endspiel” um die Bezirksligameisterschaft gegen den FC Reimsbach.  In einem kampfbetonten Match konnte der FC Brotdorf vor annähernd 2000 begeisterten Zuschauern den Tabellenzweiten mit 4:3 Toren besiegen. Damit war der Verein zum ersten Mal mit zwei Mannschaften in die Landesliga aufgestiegen, da die 2. Mannschaft ebenfalls durch hervorragende Leistungen die Meisterschaft errang.

Diese Meisterschaften wurden zusammen mit der 1. und 2. Mannschaft des TuS Brotdorf, die ebenfalls Meister ihrer Klassen wurden, in einem Festzelt auf dem jetzigen Dorfplatz gefeiert. Nach einem Jahr Landesliga musste man schon wieder in die Bezirksliga absteigen. Verletzungsbedingt war die Mannschaft bereits frühzeitig abgeschlagen. Zwar konnte durch Trainingsübernahme von Hans Schmitt wieder Anschluss an die anderen Mannschaften gefunden werden, letztendlich reichte es aber nicht.

In der im August stattgefundenen Generalversammlung wurde Walter Braun wieder  1. Vorsitzender. Kurt Werner wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Meister in dieser Saison wurde die SG Perl-Besch, unser FCB belegte einen Mittelfeldplatz.

Durch die Bauarbeiten auf dem heimischen Sportplatz mussten die ersten beiden Heimspiele in Bachem (gegen Steinberg und Saarhölzbach)  ausgetragen werden, was sich im Nachhinein nicht als vorteilhaft erweisen sollte.

Am Ende der Saison 1991/1992 stand für den FC Brotdorf der bittere Abstieg in die Kreisliga B fest. Nach 6 Jahren Bezirksliga und einem Jahr Landesliga und 2 Jahren Kreisliga A musste der Verein ab der Saison 1992/1993 erstmals wieder in der untersten Klasse spielen. Das neue Saisonziel war natürlich vorgegeben: Der direkte Wiederaufstieg. Man trennte sich von Trainer Hoffmann; für die neue Saison wurde Josef Diedrich aus Niederlosheim verpflichtet.

Meister in dieser Saison wurde die Mannschaft des SV Wahlen. Die 2. Mannschaft wurde Meister ihrer Klasse. Die A-Jugend spielte erstmals in der Saison 1992/1993 wieder in der höchsten Spielklasse; dies in SG mit u. a. Mettlach.

Das erhoffte Ziel, die B-Klasse gleich wieder verlassen zu können, erfüllte sich leider nicht. Zu stark war die 2. Mannschaft des SV Mettlach, die ein Jahr zuvor ebenfalls mit uns abgestiegen war. Trotz einer alles in allem ansprechenden Saisonleistung reichte es für unseren Verein nur zum undankbaren zweiten Platz.

1993 war aber auch das Jahr des Wechsels. Der 1. Vorsitzende, Alfred Enzweiler, stand für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung; und schlug als neuen Vorsitzenden Gerd Leistenschneider vor. Gerd Leistenschneider wurde von der Versammlung gewählt, Alfred Enzweiler übernahm einen anderen Posten im neuen Vorstand.

Besonders bemerkenswert ist die gute Jugendarbeit im Verein. Nahezu 150 Jugendliche jagen dem runden Leder am Seffersbach nach.

Die A-Jugend war zu Beginn des Jahres abgeschlagen auf dem letzten Platz. Durch eine Energieleistung und dank der Mithilfe von Ernst Schrader, der das Traineramt übernahm, erreichte sie trotzdem sensationell noch den Klassenerhalt, mit dem niemand mehr rechnen konnte.

Im Jahr 1994 wurde die Abteilung “Alte Herren” wieder ins Leben gerufen. Das erste Spiel wurde mit 6:1 gegen die AH Merchingen erfolgreich bestritten.

Zum 1. Januar übernahm Michael Weis das Traineramt in Brotdorf, für die A-Jugend zeichnete seit Beginn der Saison 93/94 Jürgen Bur verantwortlich.

Die A-Jugend (SG) konnte in diesem Jahr problemlos die Klasse halten; dagegen verfehlte die erste Mannschaft ihr Ziel erneut. Sie musste dem SV Rissenthal die Meisterschaft und damit den Aufstieg überlassen; der SV war vor Rundenbeginn der Topfavorit und erstmals in der Kreisliga B Merzig eingesetzt. Man musste noch länger in der tiefsten Klasse spielen.

Bei der Generalversammlung wurde im Januar Gerd Leistenschneider im Amt des 1. Vorsitzenden bestätigt.

Meister in der Saison 94/95 wurde der VfB Tünsdorf. Unsere 2. Mannschaft besiegte im Entscheidungsspiel um die Meisterschaft den VfB Tünsdorf in Mondorf mit 1:0.

In diesem Jahre verstarb unser Ehrenvorsitzender Kurt Werner

Im September 1996 kamen einige FC-Freunde und FC-Mitglieder zu der Einsicht, dass etwas für die Jugend getan werden muss. Es wurde die Gründung eines Fördervereines vorgeschlagen und dann am 25. September 1996 in die Tat umgesetzt.

Die F-Jugend konnte in diesem Jahr Meister werden, die E-Jugend wurde Stadtpokalsieger.

Ab der Spielzeit 1996/1997 hatte der Vorstand den Trainer Arno Heinz verpflichtet. Er gehört zu dieser Saarlandmeister-Mannschaft von 1972 und alle hofften, dass ihm der große Erfolg als Trainer gelingen würde. Er übernahm das Amt von Dieter Schwarzenbarth, der Michael Weis abgelöst hatte.

Meister in diesem Jahr wurde der SV Rimlingen.

Im Januar wurde Gerd Leistenschneider erneut als 1. Vorsitzender bestätigt.

Die AH holte den Stadtpokal nach Brotdorf. Völlig verdient besiegte sie im Endspiel die Mannschaft des FSV Hilbringen mit 3:0.

Thomas Büdinger - einer unserer Schiedsrichter - hatte in diesem Jahr die Prüfung zum so genannten Ziffer-Schiedsrichter geschafft, welche zum Pfeifen von Landesliga-Spielen berechtigt.

Meister der Spielzeit 1996/1997 wurde die 2. Mannschaft des FC Reimsbach. Mit 64 Punkten (sieben Punkte hinter Reimsbach) belegte der FCB noch hinter Saarhölzbach den dritten Tabellenplatz. Im Jahr 1997 war der Tod unseres langjährigen Präsidenten Erich Diwo und von Günther Wagner zu beklagen.

Am 10. Januar 1998 fand in der Germania seit langer Zeit wieder einmal ein Familienabend statt (u. a. mit Mini-Playback-Show). Insgesamt 49 Mitglieder konnten für 25- bzw. 40-jährige Vereinstreue geehrt werden.

Meister der Saison 1997/1998 wurde der SV Saarhölzbach, der am letzten Spieltag die Spvgg. Faha-Weiten vom ersten Platz ablöste. Der FC Brotdorf konnte leider nicht ins Meistergeschehen eingreifen. Die gesamte Saison war nicht so gelaufen, wie sich dies alle vorgestellt hatten. Ab Juli 1998 übernahm Hardy Müller das Traineramt. Man erhoffte sich mit seiner Verpflichtung den gleichen Erfolg, den er zwei Jahre zuvor mit unserem Ligakonkurrenten SV Rimlingen hatte.

Doch aller Anfang ist schwer: Bereits im ersten Saisonspiel bekam unsere Meisterschaftshoffnung einen argen Dämpfer: Das Heimspiel gegen den hoch gehandelten Mitfavoriten Faha-Weiten ging mit 0:1 verloren. Die Mannschaft lag direkt im Hintertreffen.  Zum  Ende der Hinrunde lag der FCB nur knapp hinter der  Spielvereinigung.

Die Chance auf den ersten Platz war weiter vorhanden; die Entscheidung sollte wohl im Rückspiel in Weiten fallen.

Zum ersten Mal führte die Jugendabteilung des Vereins zusammen mit dem Jugendförderverein eine Kinder-Olympiade durch. Fast 100 Kinder trafen sich mit ihren Eltern zum Spielen auf dem Sportplatz.  “Dabei sein ist alles” - dies war das Motto.

Die AH musste als Titelverteidiger in diesem Jahr den Merziger Stadtpokal vor eigenem Publikum am Seffersbach verteidigen. Es gelang ihnen: Im Endspiel besiegten sie die SpVgg. Merzig mit 2:1.

Der Stadpokal der Aktiven wurde ebenfalls in Brotdorf ausgetragen (16.  bis 19. Juli 1998). Die Organisation verlief reibungslos, woran viele Mitglieder ihren Anteil hatten. Der FCB schied gegen den späteren Sieger SV Menningen aus, der im Endspiel die SpVgg. Merzig besiegte.

Besonders bemerkenswert ist die gute Jugendarbeit im Verein. Nahezu 150 Jugendliche jagen dem runden Leder am Seffersbach nach.

Erstmals fand die Generalversammlung des Vereins im Clubhaus statt. Gerd Leistenschneider wurde für 2 weitere Jahre das Vertrauen als 1. Vorsitzender geschenkt.

Im entscheidenden Punktspiel musste sich unsere Mannschaft dem Gastgeber SpVgg. Faha-Weiten leider mit 2:5 geschlagen geben, so dass auch in diesem Jahr nicht in Brotdorf der Aufstieg gefeiert werden konnte.

Erfolgreicher war in diesem Jahr die E-Jugend. Nach 27 Jahren konnte erstmals wieder eine Jugendmannschaft den Titel eines Saarlandmeisters erringen. Sie siegte in der Sporthalle von Kleinblittersdorf und schaffte somit den größten Erfolg des Vereins seit 1972. Dazu errang die F-Jugend noch den Gruppenmeister in der Halle.

Die Zeitschrift “Saar Amateur” führte 1998 ein Abo-Gewinnspiel durch. Der FC Brotdorf belegte hierbei den 2. Platz. So wurde es für den Verein möglich, ein Wochenend-Trainingslager in der Hermann-Neuberger-Sportschule durchzuführen. Neben dem Stadtpokal auf dem Feld gewann unsere AH diesmal auch den erstmals ausgespielten Cup in der Halle.

Am 9. April 2000 war es endlich soweit!!! Nach einem 2:0-Erfolg im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SC Weiler konnte der FC Brotdorf vorzeitig die Meisterschaft und gleichzeitig damit den Aufstieg in die Kreisliga A feiern. Umso bemerkenswerter ist es, dass dies ohne eine Niederlage geschafft wurde. Lediglich in einem Spiel musste sich die Mannschaft mit einem Remis zufrieden geben. Dies war im Verband in dieser Saison einzigartig; erwähnenswert ist ebenfalls, dass der FCB den ersten Meister im neuen Jahrtausend stellte.

Aber in diesem Jahr sollte es noch besser kommen. Faschingssamstag musste der FCB beim klassenhöheren SV Fürstenhausen zum Saarland-Pokalspiel der zweiten Hauptrunde antreten. Nach einem kampfbetonten Spiel  setzte sich erneut die  klassenniedrigere Mannschaft durch.

Mit einem 2:1-Sieg erreichte sie die 3. Hauptrunde, ein für den Verein bisher einmaliges Erlebnis. Aber dies wurde nochmals getoppt. Mit dem SC Bosen wurde ihr ein Verbandsligist zugelost, eigentlich nicht gerade der Wunschgegner, wusste man doch, dass u. a. auch die Regionalliga-Mannschaft des 1. FC Saarbrücken noch im Topf war. Auch hatte der eine oder andere auf Borussia Neunkirchen bzw. den SV Mettlach gehofft. Doch dieses Los sollte sich als “Traumlos” erweisen.

Am Ostersamstag wurde der Verbandsligist nach einem packenden Match mit 2:1 besiegt und so erreichte unser Verein als erster B-Klassen-Vertreter das Pokal-Viertelfinale. Auch hier hatte man nur wenig Losglück und bekam den Oberligisten Brebach als nächsten Gegner zugelost. Trotz der hohen 0:10-Niederlage hatte der FCB mehr als sein Soll erfüllt, und diese Pokalerfolge werden in der Geschichte des FCB unvergessen bleiben.

In der Meisterschaft spielt der FCB in dieser Saison 2000/2001 ebenfalls eine gute Rolle. Trotzdem trennte man sich im Oktober von Trainer Hardy Müller. Bis zum Beginn der nächsten Spielrunde übernimmt  Arno Heinz erneut das Traineramt. Die große Meisterschaftsfeier mit Jubilarehrung fand am 31. Mai 2000 statt.

Zum vierten Male in Folge gewann die AH Brotdorf den Stadtpokal. Sie besiegte im Endspiel Borussia Merzig nach Elfmeterschießen.

Der FC Brotdorf feiert im Jahr 2001 sein 50-jähriges Bestehen. Bleibt zu hoffen, dass die Erfolge in den letzten Jahren auch künftig den FCB begleiten werden.

Die erste Mannschaft liegt drei Spieltage vor Saisonende auf einem hervorragenden fünften Tabellenplatz. Für einen Klassenneuling ist dies eine hervorragende Leistung. Meister in diesem Jahr ist der SV Weiskirchen.

War es im letzten Jahr die 1. Mannschaft, die im Saarlandpokal für Furore sorgte, so ist es im Jahre 2001 unsere D-Jugend. Nach einem glanzvollen 5:3-Sieg gegen die Mannschaft von Borussia Neunkirchen hat sie bereits das Viertelfinale erreicht. Dort traf sie am 2. Mai auf Großrosseln. Die Siegesserie hielt auch noch weiter an. Der Gegner wurde mit 6:2 besiegt. Die Jungs der D11 sind nun im Halbfinale des Saarland-Pokals und treffen am 23. Mai in Dillingen auf den VfB Dillingen. Hoffen wir, dass am 26. Mai noch ein Grund mehr zu feiern ist.

In der Generalversammlung im Januar dieses Jahres wurde Gerd Leistenschnei-der erneut als 1. Vorsitzender bestätigt. Ab 1. Juli wird Niko Klauck in Brotdorf das Traineramt übernehmen.

Ende der 90er-Jahre wurde das Clubhaus innen völlig renoviert. Dies war nur durch die Mithilfe unseres Mitgliedes Karl-Peter (Pitty) Schmidt möglich.

Nachdem die 1. Mannschaft im Spieljahr 1999/2000 den lang ersehnten Aufstieg in die Kreisliga A Hochwald schaffte, war die Zielsetzung für die Saison 2000/2001, in der Spitzengruppe mitzuspielen.

Aufgrund der sensationellen Ergebnisse im Saarlandpokal, man spielte durchweg gegen höher klassige Mannschaften und erreichte sogar das Viertelfinale - ein einmaliger Erfolg in der Geschichte des Saarlandpokals, dass ein Kreisliga-B-Ligist diese Sensation schaffen  konnte, war die Zielsetzung auch realistisch. Nach einem hervorragenden Saisonstart musste man Mitte der Vorrunde die ersten Rückschläge verkraften. Dies war auch mit ausschlaggebend, dass uns unser Trainer Hardy Müller kurzfristig in Richtung SV Wahlen verließ.

Zum Ende der Saison haben wir das gesteckte Ziel doch erreicht.

In der Saison 2006/2007 hatte unser Verein dann wieder allen Grund zum Feiern. Unter dem Trainergespann Rainer Jager und Bernd Becker wurde zu Saisonbeginn recht kurzfristig eine Truppe zusammengestellt, die eigentlich den Klassenerhalt schaffen sollte. Doch von Beginn an entwickelte sich ein Zusammenhalt, der in der Kreisliga A Hochwald seines Gleichen suchte. Im Laufe der Saison gab es eine imponierende Serie von 10 Siegen in Folge, so dass am Ende eine sensationelle Meisterschaft mit einem großen Vorsprung vor dem TuS Scheiden stand. Nach etlichen Jahren kehrte unsere Mannschaft damit in die Bezirksliga West zurück. Dort hielt die Truppe 2007/2008 die Klasse.

Für die Saison 2008/2009 wurde Stefan Habermann vom SSV Pachten als neuer Trainer verpflichtet. Und die Runde ließ sich sehr gut an. Von Beginn an mischte unser Team an der Spitze mit und war lange Zeit Tabellenführer. Da bis zu sechs Teams in dieser Saison aufsteigen sollten, sah es sehr gut aus in Sachen Aufstieg in die Landesliga. Aber dann leistete sich der FC eine Schwächephase gegen Saisonende und fiel auf den sechsten Rang zurück. Dies bedeutete, dass unsere Mannschaft in die Aufstiegsrelegation gegen den AFC Saarbrücken musste. Das Aufstiegsspiel in Fraulautern gewann unser Team mit 6:3, was allerdings noch nicht den Aufstieg bedeutete. Erst als Oggersheim in der Regionalliga Wochen später abmeldete, wurde ein Platz in der Landesliga frei.

Mit Stefan Habermann als Trainer ging es in der Saison 2009/2010 in die Landesliga Südwest. Dort fand sich die Truppe schnell im Tabellenkeller wieder. Nach einigen Spieltagen trennte sich der Verein von Trainer Habermann und verpflichtete Jörg Reimsbach vom VfB Dillingen als Nachfolger. Doch auch ihm gelang zunächst nicht die Wende. Erst nach der Winterpause startete der FC eine Siegesserie, die am Ende insgesamt 46 Punkte und den 13. Platz von 18 Mannschaften brachte. Doch aufgrund der Absteiger in den oberen Klassen bedeutete dies zunächst den Abstieg in damit nach einem Jahr die Rückkehr in die Bezirksliga. Doch auch auch in diesem Jahr halfen glückliche Umstände: In der Regionalliga wurden gleich drei Teams (RW Essen, Waldhof Mannheim und Bonner SC) die Lizenz entzogen, so dass am Ende eines langen Schwanzes auch der FC die Klasse halten konnte.

Somit geht es 2010/11 erneut in eine Landesliga-Saison, die dritte der Vereinsgeschichte. Die Zweite tritt erneut aufstiegsberechtigt in der Kreisliga A Untere Saar an. Und die Saison begann für den FC mit dem Sieg beim Merziger Stadtpokal denkbar gut.

Unterdessen hat sich auch im Umfeld des FC sowohl personell als auch logistisch einiges getan. Nach etlichen Jahren als Präsident schied Alfred Enzweiler aus dem FC-Vorstand aus. Ihm gilt der Dank des Vereins. Sein Nachfolger ist der ehemalige Vorsitzende Gerd Leistenschneider. Der Clubhaus-Umbau schreitet zügig voran. Bald wird der FC eines der größten und schönsten Vereinshäuser in der näheren Umgebung haben.

Auch bei der FC-Jugend gibt es Neues. Seit der Saison 2009/10 spielen die FC-Spieler von der A- bis zur D-Jugend in der JFG Saarschleife, die als eigenständiger Verein mit den Abteilungen des SV Mettlach und der SG Bachem/Rimlingen gegründet wurde. Mehr dazu auf dieser Homepage unter "Mannschaften" --> "A- bis D-Jugend" oder unter www.jfg-saarschleife.com.

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Verbandsliga Süd-West 2017/2018

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